Weiche Abwehrbewegungen und harte Angriffstechniken, Wechsel zwischen Dynamik und Ruhe, Anspannung und Entspannung
sind die offensichtlichen Merkmale des Goju-Ryu Karate-Do.
(go: hart; ju: weich, sanft; ryu: Stil, Schule)
Dabei wird verglichen mit Judo oder Ju-Jitsu ein merklich grösserer Teil der Übungen allein ausgeführt, sowohl als Einzeltechniken (Grundübungen) als auch in festen, komplexen Formen (Kata). So erreichen Karate-ka die Präzision und die Schnelligkeit der Bewegungen, die die Faszination dieser Kampfkunst ausmachen.
Natürlich ist auch die Anwendung der gelernten Techniken im Kampf wichtig. Die Übungsformen reichen von abgesprochenen Abläufen mit Grundtechniken über halbfreie Partnerübungen bis zum Wettkampfsystem und freier Selbstverteidigung. Im Goju-Ryu liegt der Schwerpunkt der Anwendung im Bereich der Selbstverteidigung. Aktionen auf engem Raum, nah am Gegner, stehen im Vordergrund. Entsprechend gehören auch Wurftechniken zum Training.
Um Goju-Ryu Karate-Do zu betreiben, muss man keine speziellen Voraussetzungen erfüllen. Beweglichkeit und konditionelle wie koordinative Fähigkeiten verbessern sich mit dem Training von selbst.
Interessierte können jederzeit unverbindlich ein Schnuppertraining mitmachen.
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Michael Kitz
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